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Epoxidharz & Bodenbeschichtung

Frischer Epoxidharzboden in der Garage

Eine Epoxidharz-Bodenbeschichtung ist ein fugenloser Boden aus Kunstharz, der flüssig auf Beton oder Estrich aufgetragen wird. Harz und Härter werden vor Ort gemischt und härten chemisch zu einer geschlossenen, harten Oberfläche aus. Sie hält Öl, Wasser und Abrieb stand und lässt sich einfach feucht wischen. Deshalb ist der Epoxidharzboden die bewährte Lösung für Garage, Keller und Werkstätte und wird immer öfter auch in Küche, Vorzimmer und Wohnraum eingesetzt.

TASK Service führt Epoxidharz-Bodenbeschichtungen in Wien, Niederösterreich und im Burgenland aus. Wir prüfen den Untergrund vor Ort, bereiten ihn mechanisch vor und wählen das System nach der tatsächlichen Belastung: von der dünnen Versiegelung für den Hobbykeller bis zur rutschhemmenden Beschichtung mit Quarzsand für die Werkstätte. Blasen und Ablösungen entstehen meist durch Feuchtigkeit oder schlechte Haftung am Untergrund. Diesem Arbeitsschritt widmen wir deshalb besondere Sorgfalt.

Optisch haben Sie viel Auswahl: einfarbig in zahlreichen RAL-Tönen, mit eingestreuten Farbchips, glänzend oder seidenmatt. 

Garage & Keller

Beschichtung für Garagenboden, Keller und Abstellraum. Beständig gegen Öl, Benzin und Streusalz, auf Wunsch auch gegen Reifenspuren und Weichmacher.

Werkstätte & Gewerbe

Belastbare Beschichtung für Werkstätte, Lager, Verkaufsfläche und Gastronomie. Mit eingestreutem Quarzsand rutschhemmend ausführbar.

Wohnraum

Fugenloser Boden für Küche, Vorzimmer und Wohnzimmer. Dafür verwenden wir emissionsarme Systeme, die für Aufenthaltsräume geprüft sind.

Ihre ideale Bodenlösung ist nur 4 Schritte entfernt

Ablaufprozess

Kontakt: Sie beschreiben uns telefonisch oder über das Kontaktformular, welche Fläche beschichtet werden soll, wie sie genutzt wird und welcher Boden derzeit liegt. Fotos und eine ungefähre Quadratmeterzahl helfen bei der ersten Einschätzung.

Beratung: Vor Ort prüfen wir Festigkeit, Restfeuchte, Risse und eventuell vorhandene alte Anstriche. Gemeinsam legen wir Belastung, Farbe, Oberfläche und Rutschhemmung fest.

Termin: Sie erhalten ein schriftliches Angebot mit System, Schichtaufbau, Vorarbeiten und Ausführungszeitraum. Der Raum muss leer geräumt und temperiert sein. Viele Systeme verlangen mindestens rund 10 Grad Raum- und Untergrundtemperatur.

Service: Wir schleifen den Untergrund, schließen Risse und Ausbrüche, grundieren und tragen die Beschichtung in der vereinbarten Schichtdicke auf. Viele Systeme sind nach etwa einem Tag begehbar. Bis zur vollen Belastung, etwa dem Befahren mit dem Auto, vergehen meist mehrere Tage. Die genauen Zeiten stehen in Ihrem Angebot.

Warmes Licht im eleganten Wiener Wohnraum

Einsatzbereiche für Epoxidharzböden

Eine Epoxidharz-Bodenbeschichtung eignet sich überall dort, wo ein Boden belastbar, dicht und leicht zu reinigen sein soll. Welches System passt, hängt davon ab, was auf der Fläche passiert.

Garagenboden: Tropföl, Streusalz und Reifenabrieb setzen unbeschichtetem Beton schnell zu. Eine Beschichtung schützt den Boden, bindet Staub und macht die Garage heller. Bodenabläufe und Torschwellen planen wir dabei mit ein. Einen Vergleich der Möglichkeiten finden Sie in unserem Beitrag zu Bodenbelägen für Garagen.

Keller und Waschküche: Ein beschichteter Kellerboden staubt nicht mehr und ist schnell gewischt. Entscheidend ist die Feuchtigkeit von unten: Ist die Bodenplatte nicht abgedichtet, braucht es ein dampfdiffusionsoffenes System oder vorher eine Abdichtung. Das klären wir bei der Besichtigung. 

Werkstätte und Lager: Für Werkzeugwagen, Paletten und Stapler kommen dickere, gefüllte Beschichtungen oder Einstreubeläge zum Einsatz.

Fahrwege für Hubwagen mit Stahlrollen erfordern spezielle Systeme, die wir gesondert auslegen. Hintergründe finden Sie in den Beiträgen zum Bodenbelag für die Werkstatt und zum Bodenbelag für Lagerhallen.

Gastronomie und Verkaufsflächen: Fugenlose Flächen lassen Schmutz und Feuchtigkeit kaum Angriffspunkte. Mit einer Hohlkehle am Wandanschluss entsteht ein durchgehend wischbarer Übergang. Weitere Anforderungen beschreiben wir im Beitrag zu Bodenbelägen für die Gastronomie.

Wohnraum: In Küche, Vorzimmer oder offenem Wohnbereich wirkt ein Epoxidharzboden ruhig und modern. Wir verwenden dort emissionsarme Systeme, die für Aufenthaltsräume geprüft sind.

Über einer Fußbodenheizung ist die Beschichtung in der Regel möglich. Die Freigabe des Systems prüfen wir vorab.

Außenbereich: Für Terrasse und Balkon ist Epoxidharz nicht die richtige Wahl, weil es unter Sonnenlicht vergilbt. Draußen setzen wir UV-beständiges Polyurethan ein, zum Beispiel als Steinteppich auf Terrasse und Balkon.

Wiener Flur Epoxidboden trifft Fliesen

Vor- und Nachteile von Epoxid

Vorteile: Die Oberfläche ist fugenlos, flüssigkeitsdicht und sehr abriebfest. Öl, Benzin und viele Reinigungsmittel greifen sie nicht an, Schmutz bleibt oben und lässt sich wischen. Die Aufbauhöhe ist gering, sodass Türen und Anschlüsse meist bleiben können. Farbe und Glanzgrad lassen sich frei wählen.

Nachteile: Epoxidharz vergilbt unter UV-Licht und gehört deshalb in den Innenbereich. Der Boden ist hart und fühlt sich kühler an als Holz oder Vinyl. Auf dunklen, glänzenden Flächen fallen Kratzer eher auf, eine seidenmatte Deckschicht mildert das. Ist der Untergrund feucht oder schlecht vorbereitet, kann sich die Beschichtung lösen. Eine einmal aufgebrachte Beschichtung lässt sich nur mit großem Aufwand wieder entfernen.

Epoxidharz oder Fliesen? Fliesen sind sehr kratzfest und im Bad bewährt, haben aber Fugen, in denen sich Schmutz sammelt. Ein Epoxidharzboden ist fugenlos und baut nur wenige Millimeter auf. Fest haftende Fliesen müssen dafür nicht herausgerissen werden, sie können nach entsprechender Vorbereitung beschichtet werden.

Versiegelung & Beschichtung

Bodenbeschichtung ist nicht gleich Bodenbeschichtung. Auch die standardisierte Leistungsbeschreibung für Bauleistungen in Österreich unterscheidet zwischen Versiegelung, Dünn- und Dickbeschichtung sowie Einstreubelag. Welche Ausführung Sie brauchen, richtet sich nach der Belastung.

Versiegelung: Eine dünne Schicht, die den Untergrund staubfrei und leichter zu reinigen macht. Sie eignet sich für Keller, Abstellräume und wenig beanspruchte Flächen. Die Struktur des Betons bleibt dabei sichtbar.

Beschichtung: Eine deutlich dickere, gefüllte Schicht, bei vielen Systemen ab etwa 1,5 Millimetern. Sie ergibt eine glatte, geschlossene Fläche, gleicht kleine Unebenheiten aus und hält Garage, Werkstätte und Wohnraum dauerhaft stand.

Einstreubelag: In die frische Beschichtung wird Quarzsand eingestreut und anschließend versiegelt. So entsteht eine rutschhemmende, besonders belastbare Oberfläche für Werkstätten, Lager, Gastroküchen und Rampen.

Oberfläche und Design: Epoxidharz trocknet glänzend auf. Eine Deckversiegelung aus Polyurethan macht die Fläche seidenmatt und lässt Gebrauchsspuren weniger auffallen. Farbchips lockern einfarbige Flächen auf und kaschieren Staub und Abrieb.

Untergrund und Vorbereitung

Eine Epoxidharz-Bodenbeschichtung hält nur so gut, wie sie am Untergrund haftet. Deshalb prüfen wir ihn vor jedem Auftrag und legen die nötigen Vorarbeiten im Angebot genau fest.

Geeignete Untergründe: Beton und Zementestrich, je nach System auch Calciumsulfatestrich sowie fest haftende Fliesen.

Der Untergrund muss tragfähig, trocken und frei von Öl, Trennmitteln und losen Schichten sein. Neuer Estrich muss vollständig ausgetrocknet sein. Die Restfeuchte messen wir vor Ort.

Vorbereitung: Wir schleifen die Oberfläche an, um Zementschlämme, alte Anstriche und Verschmutzungen zu entfernen und die Poren zu öffnen. Risse und Ausbrüche schließen wir mit Reaktionsharzmörtel, Unebenheiten gleichen wir mit einer Kratzspachtelung aus.

Aufbau: Grundierung, bei Bedarf Kratzspachtelung, Beschichtung und je nach Nutzung Einstreuung, Farbchips oder Deckversiegelung.

Was vor jeder Bodenverlegung zu klären ist, haben wir im Beitrag zu den Vorarbeiten vor der Bodenverlegung zusammengefasst.

FAQs - Häufig gestellte Fragen

Ein fugenloser Boden aus zweikomponentigem Kunstharz, der flüssig auf Beton, Estrich oder Fliesen aufgetragen wird und zu einer harten, dichten Oberfläche aushärtet.

Auf tragfähigem, trockenem und sauberem Beton oder Zementestrich, je nach System auch auf Calciumsulfatestrich und fest haftenden Fliesen. Der Untergrund wird vorher angeschliffen und grundiert.

Ja, wenn die Fliesen fest haften und unbeschädigt sind. Wir schleifen die Glasur an, spachteln die Fugen aus und verwenden eine passende Grundierung, damit sich die Fugen später nicht abzeichnen.

Der Preis hängt vor allem vom Zustand des Untergrunds, vom Aufwand für Schleifen und Rissanierung, vom gewählten System, von der Gestaltung und von der Flächengröße ab. Kleine Flächen sind pro m² teurer als große. Nach der Besichtigung erhalten Sie ein schriftliches Angebot mit allen Positionen.

Bei passendem System und gut vorbereitetem Untergrund viele Jahre. Stark beanspruchte Stellen wie Fahrspuren oder Laufwege zeigen zuerst Abnutzung. Eine abgenutzte Deckversiegelung lässt sich nach dem Anschleifen erneuern, ohne die gesamte Beschichtung zu ersetzen.

Er vergilbt unter UV-Licht, ist hart und fühlt sich kühler an als Holz. Auf glänzenden Flächen fallen Kratzer eher auf, und er lässt sich nur aufwendig entfernen. Auf feuchtem Untergrund kann er sich ohne passendes System lösen.

Eine glatte, glänzende Fläche kann bei Nässe rutschig werden. Mit eingestreutem Quarzsand oder einem Antirutsch-Zusatz wird sie rutschhemmend. Für Garage, Werkstätte, Gastronomie und Stiegen empfehlen wir diese Ausführung.

Begehbar ist die Beschichtung bei vielen Systemen nach etwa einem Tag. Mit dem Auto befahren sollten Sie die Fläche erst, wenn sie voll ausgehärtet ist, je nach System und Temperatur meist nach rund einer Woche. Den genauen Termin nennen wir im Angebot.

Nein. Epoxidharz vergilbt unter Sonnenlicht. Für Terrasse, Balkon und Außenstiegen verwenden wir UV-beständiges Polyurethan, zum Beispiel als Steinteppich.

Baumärkte bieten dafür Sets an. Für die Vorbereitung braucht es aber eine Schleifmaschine, und angemischtes Harz muss innerhalb kurzer Zeit verarbeitet werden. Fehler wie Blasen oder Ablösungen lassen sich kaum korrigieren. Bei Garagen, Werkstätten und Wohnräumen lohnt sich daher die Ausführung durch einen Fachbetrieb.

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